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Calla-Zwiebeln günstig online kaufen bei Samen-Schmitz
Calla-Knollen kaufen – Zantedeschia für Garten, Balkon und Topf
Mit Calla-Knollen bringen Sie im Sommer außergewöhnliche Blütenformen und intensive Farben in Garten, Balkon und Terrasse. Die auch als Zantedeschia bekannten Pflanzen fallen durch ihre elegant geschwungenen Hochblätter auf, die den eigentlichen Blütenkolben umgeben. Je nach Sorte reicht die Farbpalette von Gelb und Orange bis zu Rot und dunklem Lila.
Bei Samen-Schmitz finden Sie verschiedene Calla für die Pflanzung im Frühjahr. Die angebotenen Sorten erreichen etwa 50 cm Wuchshöhe und eignen sich je nach Produkt für Garten, Topf oder Balkonkasten. Wer Calla-Knollen im Frühjahr pflanzt, kann sich je nach Sorte und Kulturbedingungen von Sommer bis in den frühen Herbst an ihrer markanten Erscheinung erfreuen.
Calla-Knollen: Das Wichtigste in Kürze
| Botanischer Name | Zantedeschia |
|---|---|
| Pflanzzeitraum | Februar bis Mai; im Freien erst frostgeschützt bzw. nach stärkeren Frösten |
| Blütezeit | je nach Sorte etwa Juni bis September |
| Wuchshöhe | bei den angebotenen Sorten etwa 50 cm |
| Standort | überwiegend sonnig, warm und geschützt |
| Boden | humos, nährstoffreich und gut durchlässig |
| Wasserbedarf | während Wachstum und Blüte hoch |
| Winterhärte | farbige Calla-Hybriden sind in Deutschland nicht zuverlässig winterhart |
| Überwinterung | frostfrei und während der Ruhephase deutlich trockener |
| Geeignet für | Gartenbeet, Kübel, Terrasse, Balkon und Schnitt |
| Besonderheit | auffällige Spatha mit zentralem Blütenkolben |
Calla oder Zantedeschia – was wächst aus der Knolle?
Calla gehören zur botanischen Gattung Zantedeschia innerhalb der Aronstabgewächse. Im Handel werden die Speicherorgane häufig als Calla-Zwiebeln bezeichnet. Botanisch handelt es sich jedoch nicht um klassische Blumenzwiebeln wie bei Tulpen oder Narzissen, sondern um knollen- beziehungsweise rhizomartige Speicherorgane.
Auch die auffällige „Calla-Blüte“ ist botanisch etwas Besonderes. Das farbige, trichterförmige Blatt ist eine sogenannte Spatha, also ein Hochblatt. Es umgibt den aufrechten Kolben, auf dem die eigentlichen kleinen Blüten sitzen.
Diese charakteristische Form macht Calla sowohl im Garten als auch als Schnittblume unverwechselbar.
Welche Calla passt zu meiner Gartengestaltung?
Bei der Auswahl können Sie sich vor allem an der Blütenfarbe und dem gewünschten Pflanzort orientieren.
Gelbe Calla bringen helle, warme Akzente in sommerliche Pflanzungen. Orangefarbene Sorten wirken kräftiger und lassen sich gut mit Gelb-, Rot- oder dunkleren Blatttönen kombinieren. Rote Calla eignen sich für markante Farbkontraste, während lilafarbene beziehungsweise sehr dunkel blühende Sorten besonders gut in modernere oder kontrastreiche Pflanzkonzepte passen.
Im aktuellen Sortiment von Samen-Schmitz finden Sie Calla in Rot, Gelb, Orange und Lila. Die Pflanzen erreichen etwa 50 cm Höhe und lassen sich dadurch gut mit niedrigeren Sommerblühern oder strukturgebenden Blattpflanzen kombinieren.
Im Kübel kommen einzelne Sorten besonders gut zur Geltung, weil Blütenfarbe und Laub auf engem Raum eine geschlossene Wirkung erzeugen.
Calla-Knollen pflanzen – der richtige Zeitpunkt
Calla gehören zu den sommerblühenden, frostempfindlichen Pflanzen und werden deshalb im Frühjahr gepflanzt.
Für die bei Samen-Schmitz angebotenen Calla liegt der angegebene Pflanzzeitraum zwischen Februar und Mai. Werden die Knollen bereits früh im Jahr gepflanzt, sollten sie zunächst geschützt und frostfrei vorgezogen werden.
Direkt ins Freiland sollten Calla erst gesetzt werden, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind und sich Boden und Luft ausreichend erwärmt haben. Gerade in kühleren Regionen Deutschlands wie Oberbayern lohnt es sich, mit der Freilandpflanzung entsprechend vorsichtig zu sein.
Eine frühe Kultur im Topf hat den Vorteil, dass die Pflanzen geschützt austreiben können und später mitsamt Gefäß auf Balkon oder Terrasse gestellt werden können.
Der richtige Standort für Calla
Farbige Zantedeschia bevorzugen während der Wachstumszeit einen warmen, hellen bis sonnigen und möglichst geschützten Standort.
Der Boden beziehungsweise das Substrat sollte humos und nährstoffreich sein und gleichzeitig überschüssiges Wasser ableiten können. Während des aktiven Wachstums benötigen Calla deutlich mehr Feuchtigkeit als viele klassische Blumenzwiebeln.
Ein häufiger Fehler wäre deshalb, Calla genauso trocken zu halten wie beispielsweise manche Zierlauch- oder Tulpenarten.
Während Austrieb, Blattentwicklung und Blüte sollte der Boden gleichmäßig feucht bleiben. Dauerhaft stehendes Wasser sollte dennoch vermieden werden, da dies Fäulnis begünstigen kann.
Calla im Topf pflanzen
Calla eignen sich besonders gut für die Kultur im Topf. Das ist nicht nur gestalterisch interessant, sondern erleichtert in Deutschland auch die Überwinterung.
Wählen Sie ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit Abzugslöchern. Dadurch kann überschüssiges Gießwasser abfließen. Ein humoses, strukturstabiles und gut durchlässiges Substrat bietet gute Voraussetzungen für die Entwicklung.
Während der Wachstumszeit benötigen Calla regelmäßig Wasser. Bei der Topfkultur trocknet das Substrat insbesondere an warmen Sommertagen schneller aus als Gartenboden und sollte deshalb häufiger kontrolliert werden.
Ein weiterer Vorteil: Vor den ersten Frösten kann das Gefäß einfach an einen frostfreien Ort gebracht werden.
Calla im Garten
Auch im Beet können Calla während des Sommers einen auffälligen Akzent setzen. Ihre aufrechten Blüten und kräftigen Blätter passen gut in gemischte Sommerpflanzungen.
Da Calla nicht zuverlässig frosthart sind, ist bei der Freilandkultur allerdings etwas mehr Planung erforderlich. Die Speicherorgane müssen vor stärkerem Frost geschützt beziehungsweise im Herbst aufgenommen und frostfrei gelagert werden.
Wer sich diesen zusätzlichen Arbeitsschritt sparen möchte, kultiviert Calla am einfachsten in größeren Töpfen oder Kübeln.
Calla richtig gießen und pflegen
Während des Austriebs und der Blüte besitzen Calla einen vergleichsweise hohen Wasserbedarf. Besonders an warmen und sonnigen Standorten sollte der Boden nicht vollständig austrocknen.
Die Wasserversorgung verändert sich jedoch im Jahresverlauf. Nach der Blüte und mit Beginn der Ruhephase wird deutlich weniger gegossen. Sobald das Laub einzieht, benötigt die Pflanze eine trockenere Ruhezeit.
Auch verwelkte Blüten können entfernt werden. Das Laub sollte dagegen nicht voreilig abgeschnitten werden. Solange die Blätter noch grün sind, versorgen sie das unterirdische Speicherorgan mit Reservestoffen.
Calla-Blüte von Sommer bis Herbst
Die bei Samen-Schmitz angebotenen Calla blühen je nach Sorte und Kulturbedingungen etwa von Juni bis September.
Damit gehören sie zu den Sommerblühern und ergänzen klassische Frühlingszwiebeln, deren Vegetationszeit zu diesem Zeitpunkt häufig bereits abgeschlossen ist.
Wer Blumenzwiebeln und Blumensamen mit unterschiedlichen Blütezeiten kombiniert, kann den Garten deshalb von Frühjahr bis Herbst immer wieder neu gestalten.
Calla bieten dabei nicht nur Farbe, sondern mit ihren trichterförmigen Hochblättern auch einen deutlichen Formkontrast zu klassischen Korb-, Glocken- oder Kugelblüten.
Sind Calla winterhart?
Für die meisten farbigen Calla-Hybriden lautet die Antwort für Deutschland: nicht ausreichend.
Viele dieser Zantedeschia vertragen keinen Frost und sollten vor den ersten Frösten ins Haus beziehungsweise in ein frostfreies Winterquartier gebracht werden.
Das ist besonders in kalten Regionen wie Oberbayern, dem Alpenvorland und höheren Mittelgebirgslagen wichtig. Dort wäre es riskant, die Knollen dauerhaft ungeschützt im Gartenboden zu belassen.
Der Begriff „Calla winterhart“ sollte deshalb immer differenziert betrachtet werden. Einzelne Zantedeschia-Arten unterscheiden sich deutlich in ihrer Frostverträglichkeit. Die farbigen, sommerblühenden Calla, wie sie typischerweise als Knollen für Garten und Topf verkauft werden, sollten jedoch frostfrei überwintert werden.
Calla-Knollen richtig überwintern
Nach der Blüte beginnt die Pflanze allmählich, sich auf ihre Ruhephase vorzubereiten. Sobald das Laub vergilbt und einzieht, wird die Wassergabe deutlich reduziert.
Im Garten kultivierte Knollen sollten vor dem ersten Frost aufgenommen werden. Anschließend können sie trocken und frostfrei überwintert werden.
Topfpflanzen lassen sich mitsamt Gefäß an einen kühlen, frostfreien Ort stellen. Während der Ruhezeit wird kaum beziehungsweise nur sehr sparsam gegossen.
Im folgenden Frühjahr können die Knollen erneut angetrieben werden. Dadurch lassen sich Calla bei richtiger Überwinterung über mehrere Jahre kultivieren.
Calla als Schnittblume
Calla sind nicht nur für Beet und Kübel interessant. Ihre langen Stiele und die klar geformten Hochblätter machen sie auch zu beliebten Schnittblumen.
Einzelne Stiele wirken bereits sehr präsent und lassen sich sowohl in schlichten Vasen als auch in gemischten Sommersträußen verwenden.
Wer Calla speziell zum Schneiden anbauen möchte, kann mehrere Knollen derselben Farbe gemeinsam pflanzen. So stehen während der Blüte mehrere passende Stiele zur Verfügung, ohne die Wirkung der Gartenpflanzung vollständig zu verlieren.
Calla mit anderen Sommerblühern kombinieren
Für eine abwechslungsreiche Sommerbepflanzung lassen sich Calla gut mit anderen Pflanzen kombinieren, sofern deren Standortansprüche zusammenpassen.
Dahlien bieten eine große Auswahl an Blütenformen und Farben und können zusammen mit Calla kräftige Sommerbeete gestalten. Die klare, reduzierte Form der Calla bildet dabei einen interessanten Gegensatz zu den oft üppigeren Dahlienblüten.
Auch Lilien können aufgrund ihrer aufrechten Wuchsform und sommerlichen Blütezeit passende Begleiter sein. Je nach Farbwahl lassen sich ruhige Ton-in-Ton-Pflanzungen oder deutliche Kontraste gestalten.
Für Pflanzgefäße können niedrigere Sommerblumen oder geeignete Blumensamen ergänzend eingesetzt werden. Wichtig ist dabei, Pflanzen mit ähnlichem Wasser- und Lichtbedarf auszuwählen.
Calla und Zantedeschia – nicht mit der echten Calla verwechseln
Der Name „Calla“ wird im Gartenbau überwiegend für Zantedeschia verwendet. Botanisch existiert jedoch zusätzlich die Gattung Calla, zu der beispielsweise die Sumpf-Calla (Calla palustris) gehört.
Die als farbenfrohe Sommerblüher verkauften Calla-Knollen gehören dagegen zur Gattung Zantedeschia.
Auch Bezeichnungen wie Calla-Lilie oder englisch „Calla Lily“ sind gebräuchlich, botanisch handelt es sich jedoch nicht um Lilien. Zantedeschia gehören zu den Aronstabgewächsen (Araceae).
Achtung: Calla sind nicht zum Verzehr geeignet
Zantedeschia enthalten reizende Inhaltsstoffe und sind nicht zum Verzehr geeignet. Pflanzenbestandteile können bei Aufnahme gesundheitsschädlich sein und Pflanzensaft kann Haut und Augen reizen.
Beim Teilen, Einpflanzen oder Herausnehmen der Knollen sind deshalb Gartenhandschuhe empfehlenswert. Nicht gepflanzte Knollen sollten außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren aufbewahrt werden.
Calla-Knollen bei Samen-Schmitz kaufen
Bei Samen-Schmitz können Sie Calla-Knollen beziehungsweise Calla-Zwiebeln in verschiedenen Farben für Ihre Sommerbepflanzung auswählen. Aktuell umfasst das Sortiment rote, gelbe, orangefarbene und lilafarbene Zantedeschia.
Die angebotenen Sorten erreichen etwa 50 cm Höhe, blühen je nach Kulturbedingungen von Juni bis September und eignen sich je nach Produkt für Garten, Balkonkasten und Pflanzgefäße.
Kombinieren Sie Calla mit weiteren Blumenzwiebeln und planen Sie Ihre Gartengestaltung gezielt nach Blütezeit, Wuchshöhe und Farbe.
Entdecken Sie jetzt unsere Calla-Knollen und gestalten Sie mit Zantedeschia farbenstarke Sommerbepflanzungen für Garten, Balkon und Terrasse.