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Iriszwiebeln online kaufen bei Samen-Schmitz
Iris kaufen – farbenstarke Schwertlilien für Garten, Beet und Topf
Die Iris, auch Schwertlilie genannt, gehört zu den vielseitigsten Blütenpflanzen für Garten und Balkon. Ihren Namen verdankt sie der griechischen Göttin Iris, der Göttin des Regenbogens – passend zur großen Farbvielfalt ihrer Blüten. Je nach Art und Sorte reicht das Spektrum von Blau, Violett und Weiß bis zu Gelb, Bronze und mehrfarbigen Kombinationen.
Bei Samen-Schmitz finden Sie verschiedene Iris für unterschiedliche Pflanzsituationen und Blütezeiten. Frühblühende Zwiebel-Iris setzen bereits zum Saisonstart erste Farbakzente, während höhere Iris-Sorten später im Frühjahr und Frühsommer für Struktur im Beet sorgen. Ergänzend finden Sie in unserem Sortiment zahlreiche weitere Blumenzwiebeln und Blumensamen.
Iris-Arten für unterschiedliche Gartenideen
Iris unterscheiden sich nicht nur in Blütenfarbe und Wuchshöhe, sondern auch in ihrem Pflanzorgan. Einige Arten wachsen aus echten Zwiebeln, andere aus Rhizomen. Dieser Unterschied ist wichtig, weil sich daraus unterschiedliche Pflanzzeiten und Pflanzweisen ergeben.
Zu den klassischen Zwiebel-Iris gehören beispielsweise niedrige Reticulata-Iris und die Danford-Iris. Sie bleiben kompakt und blühen bereits sehr früh im Jahr. Ebenfalls zu den zwiebelbildenden Iris gehören Holländische Iris, die deutlich höher wachsen und meist erst im späten Frühjahr bis Frühsommer blühen.
Bart-Iris wie viele Sorten der Iris germanica wachsen dagegen nicht aus Zwiebeln, sondern aus Rhizomen. Sie erreichen je nach Sorte deutlich größere Wuchshöhen und eignen sich besonders als auffällige Blickpunkte in sonnigen Staudenbeeten.
So können Sie Iris gezielt nach gewünschter Blütezeit und Gartensituation auswählen: niedrige Sorten für Beetrand, Steingarten oder Pflanzgefäß, höhere Formen für das Staudenbeet oder als vertikale Akzente zwischen anderen Pflanzen.
Frühblühende Iris für die ersten Farben im Garten
Wer möglichst früh im Jahr Blüten sehen möchte, findet bei niedrigen Zwiebel-Iris eine besonders interessante Auswahl. Sorten aus der Reticulata-Gruppe können bereits im Februar oder März blühen und gehören damit zu den frühen Frühlingsboten.
Zu dieser Gruppe zählt beispielsweise Iris reticulata. Auch Iris danfordiae, die Danford-Iris, ist eine sehr niedrig wachsende, frühblühende Zwiebel-Iris.
Durch ihre kompakte Wuchsform eignen sich diese Iris besonders gut für den vorderen Beetrand, Steingärten und Pflanzgefäße. In kleinen Gruppen gepflanzt kommen ihre kräftigen Blütenfarben besonders gut zur Geltung.
Höhere Iris für Beet und Schnitt
Wer spätere Blütezeiten und höhere Pflanzen bevorzugt, kann unter anderem Holländische Iris wählen. Diese Zwiebel-Iris erreichen häufig etwa 50 bis 60 cm Höhe und blühen meist im Mai und Juni.
Ihre aufrechten Stiele und schmalen Blätter sorgen für klare vertikale Linien im Beet. Zwischen niedrigeren Pflanzen gepflanzt setzen sie gezielte Farbakzente und eignen sich je nach Sorte auch als Schnittblumen.
Bart-Iris bieten eine weitere Möglichkeit für höhere, besonders auffällige Pflanzungen. Ihre häufig großen Blüten gibt es in zahlreichen Farben und Farbkombinationen. Da sie aus Rhizomen wachsen, unterscheiden sie sich jedoch in Pflanzung und Pflege von klassischen Iriszwiebeln.
Iris pflanzen – auf Zwiebel oder Rhizom achten
Beim Pflanzen von Iris ist die jeweilige Iris-Gruppe entscheidend.
Zwiebel-Iris werden überwiegend im Herbst gepflanzt. Für viele Sorten liegt der geeignete Zeitraum etwa zwischen September und November. Die Zwiebeln sollten möglichst zeitnah nach dem Kauf gesetzt werden.
Ein sonniger Standort und gut durchlässiger Boden sind für viele Zwiebel-Iris besonders wichtig. Dauerhaft nasse oder sehr schwere Böden können die Entwicklung der Zwiebeln beeinträchtigen.
Die genaue Pflanztiefe richtet sich nach Art und Sorte. Bei Zwiebel-Iris kann eine Pflanztiefe bis etwa 15 cm sinnvoll sein. Beachten Sie jedoch immer die konkreten Angaben auf der jeweiligen Produktseite oder Verpackung, da sich Pflanztiefe und Pflanzabstand unterscheiden können.
Bart-Iris werden dagegen als Rhizome gepflanzt. Ihre günstige Pflanzzeit liegt häufig zwischen Juli und Oktober. Anders als Blumenzwiebeln dürfen die Rhizome nicht tief vergraben werden. Der obere Bereich sollte relativ oberflächennah liegen und teilweise Licht beziehungsweise Sonne erhalten.
Standort und Boden für Iris
Viele Iris bevorzugen einen sonnigen Standort. Besonders Zwiebel-Iris und Bart-Iris entwickeln sich gut auf durchlässigen Böden, auf denen überschüssiges Wasser schnell abfließen kann.
Nach dem Pflanzen sollten Iris angegossen werden. Sobald sie sich etabliert haben, unterscheiden sich ihre Ansprüche je nach Gruppe. Bart-Iris kommen beispielsweise mit vergleichsweise trockenen Bedingungen gut zurecht, während andere Iris-Arten auch frischere Böden vertragen.
Eine pauschale Aussage zum Wasserbedarf ist daher nicht für alle Iris sinnvoll. Entscheidend ist, die Anforderungen der jeweiligen Art und Sorte zu berücksichtigen. Staunässe sollte bei zwiebelbildenden Iris und Bart-Iris grundsätzlich vermieden werden.
Blütezeit der Iris – von Februar bis Frühsommer
Die Blütezeit einer Iris hängt stark von der jeweiligen Gruppe und Sorte ab. Deshalb lässt sich nicht für alle Iris ein einheitlicher Zeitraum angeben.
Niedrige Reticulata-Iris können bereits im Februar und März blühen. Holländische Iris folgen meist im Mai und Juni. Viele Bart-Iris haben ihren Blütenschwerpunkt ebenfalls im späten Frühjahr und Frühsommer.
Wer verschiedene Gruppen miteinander kombiniert, kann die Iris-Blüte im Garten über einen längeren Zeitraum verteilen. So beginnen niedrige Zwiebel-Iris bereits sehr früh im Jahr, während höhere Sorten die Gestaltung später fortsetzen.
Die tatsächliche Blütezeit kann sich abhängig von Region, Witterungsverlauf und Standort verschieben.
Iris mit passenden Frühlingsblühern kombinieren
Iris lassen sich besonders wirkungsvoll mit anderen Frühlingsblühern kombinieren, wenn Blütezeit, Wuchshöhe, Farbe und Standortansprüche aufeinander abgestimmt sind. So entsteht ein Beet, das nicht nur zur Iris-Blüte attraktiv wirkt, sondern sich über mehrere Wochen weiterentwickelt.
Für den frühen Saisonstart eignen sich niedrige Zwiebel-Iris besonders gut zusammen mit Schneeglöckchen, Krokussen und Muscari beziehungsweise Traubenhyazinthen. Die unterschiedlichen Blütenformen und Höhen sorgen für ein abwechslungsreiches Bild und lassen sich zu harmonischen Frühlingspflanzungen verbinden.
Im weiteren Verlauf des Frühjahrs können Tulpen und Hyazinthen die Pflanzung ergänzen. Durch ihre späteren Blütezeiten lassen sich fließende Übergänge von den ersten Frühblühern bis in das spätere Frühjahr gestalten.
Für zusätzliche Farbe zwischen den Zwiebelpflanzen eignen sich außerdem Hornveilchen. Sie können Lücken zwischen höheren Pflanzen füllen und unterschiedliche Pflanzbereiche optisch miteinander verbinden.
Besonders ausgewogen wirkt ein Beet, wenn niedrige Frühblüher im Vordergrund, mittelhohe Pflanzen dazwischen und höhere Iris oder Tulpen weiter hinten platziert werden. So entsteht eine klare Staffelung, während sich die Blütezeiten von Schneeglöckchen und Krokussen über Iris und Muscari bis hin zu Tulpen und Hyazinthen ergänzen.
Iris nach der Blüte richtig pflegen
Nach der Blüte können verwelkte Blüten und alte Blütenstiele entfernt werden. Das grüne Laub sollte jedoch zunächst stehen bleiben.
Über die Blätter bildet die Pflanze Reservestoffe, die sie für den Austrieb und die Blüte im folgenden Jahr benötigt. Erst wenn das Laub vollständig vergilbt oder abgestorben ist, sollte es entfernt werden.
Bei mehrjährigen Iris ist außerdem wichtig, die Pflanzung regelmäßig zu beobachten. Werden rhizombildende Iris nach einigen Jahren sehr dicht oder nimmt ihre Blühfreudigkeit ab, können die Bestände geteilt und neu gepflanzt werden.
Sind Iris winterhart?
Viele im Garten kultivierte Iris sind winterhart und können über mehrere Jahre am gleichen Standort wachsen. Wie zuverlässig eine Sorte überwintert, hängt jedoch von Iris-Gruppe, Sorte, Boden und Standort ab.
Frühblühende Reticulata-Iris gelten als gut winterhart. Auch zahlreiche Bart-Iris sind ausgesprochen frostverträglich und eignen sich für kalte Regionen Deutschlands.
Holländische Iris sind ebenfalls winterhart, können jedoch je nach Sorte etwas empfindlicher auf sehr strenge Winter reagieren. In besonders kalten oder exponierten Lagen Deutschlands – etwa im Alpenvorland, in höheren Regionen Oberbayerns oder in Mittelgebirgslagen – empfiehlt sich deshalb ein geschützter und gut drainierter Standort.
Gerade bei Iris ist dabei nicht nur die Tiefsttemperatur entscheidend. Winterliche Staunässe kann für viele Zwiebel- und Bart-Iris problematischer sein als Frost allein.
Iris im Topf pflanzen
Viele kompakte Zwiebel-Iris eignen sich auch gut für Pflanzgefäße. Besonders Reticulata-Iris können im zeitigen Frühjahr auf Balkon, Terrasse oder am Hauseingang für frühe Blüten sorgen.
Wichtig ist ein Pflanzgefäß mit ausreichend großen Abzugslöchern, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Ein durchlässiges Substrat hilft zusätzlich, Staunässe zu vermeiden.
In Regionen mit sehr kalten Wintern sollten Sie beachten, dass Zwiebeln in Pflanzgefäßen stärkerem Frost ausgesetzt sein können als im Gartenboden. Ein geschützter Standort kann hier sinnvoll sein.
Iris bei Samen-Schmitz kaufen
Samen-Schmitz steht seit 1842 für Saatgut, Pflanzgut und Blumenzwiebeln. In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Iris für unterschiedliche Blütenfarben, Wuchshöhen und Pflanzideen.
Sie sind sich nicht sicher, welche Iris zu Ihrem Garten, Balkon oder Standort passt? Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Auswahl und Pflege Ihrer Pflanzen – in unserem Ladengeschäft am Viktualienmarkt in München oder im Rahmen unserer Online-Pflanzenberatung. Über unsere Kontaktseite können Sie uns direkt erreichen.
Ihre Auswahl versenden wir sorgfältig verpackt EU-weit. Entdecken Sie außerdem unser Sortiment an Blumenzwiebeln, Saatgut und weiterem Pflanzgut für Ihre Gartengestaltung.
Entdecken Sie jetzt unsere Iris und wählen Sie die passende Sorte für Beet, Topf oder Frühlingspflanzung aus.