Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zum Hauptinhalt springen Zum Menü springen Zum Footer springen
Igel im Gras zwischen trockenen Halmen und weißen Frühlingsblumen im Garten.

Igel im Garten: Wann und wie Sie richtig unterstützen

Igel sind in unseren Gärten und Siedlungsräumen wichtige Nützlinge – doch ihr Lebensraum wird zunehmend knapper. Besonders im Herbst vor dem Winterschlaf und im Frühjahr nach dem Aufwachen sind sie auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. In diesen Phasen benötigen Igel viel Energie, um Fettreserven aufzubauen oder verlorene Kräfte wieder zu gewinnen. Eine gezielte Zufütterung kann dabei entscheidend sein. Wer die Bedürfnisse von Igeln kennt und den Garten entsprechend gestaltet, trägt aktiv dazu bei, die Tiere langfristig zu schützen.

Was fressen Igel?

Igel ernähren sich hauptsächlich von Insekten und anderen Wirbellosen wie Käfern, Regenwürmern, Asseln oder Schnecken. Dieses natürliche Nahrungsangebot ist jedoch in vielen Gärten deutlich zurückgegangen. Gerade in Siedlungsräumen kann eine ergänzende Fütterung sinnvoll sein. Geeignet sind spezielles Igelfutter aus dem Fachhandel sowie hochwertiges, ungewürztes Nassfutter mit hohem Fleischanteil. Wichtig ist, stets frisches Wasser bereitzustellen.

Häufig werden gut gemeinte, aber ungeeignete Lebensmittel angeboten. Milch ist für Igel unverträglich und kann zu schweren Verdauungsproblemen führen. Auch Brot, Nüsse oder gewürzte Speisen sind nicht geeignet und liefern keinen artgerechten Nährwert. Eine gezielte, saubere und zeitlich begrenzte Zufütterung ist daher der beste Weg, Igel sinnvoll zu unterstützen.

Igel läuft durch Gras zwischen blühenden Schneeglöckchen im Garten.

Winterschlaf und Lebensraum

Je nach Witterung ziehen sich Igel zwischen Oktober und Dezember in den Winterschlaf zurück und werden meist im März oder April wieder aktiv. In dieser Zeit fährt der Körper alle Funktionen stark herunter, weshalb ausreichend Fettreserven überlebenswichtig sind.

Ein geeigneter Rückzugsort ist ebenso entscheidend. Natürliche Quartiere entstehen in Laub- und Reisighaufen, unter Hecken oder in ruhigen Gartenecken. In aufgeräumten Gärten fehlen diese Strukturen häufig, sodass gezielt geschützte Bereiche oder Igelhäuser geschaffen werden sollten.

Igel sitzt zusammengerollt in einem Nest aus trockenem Gras und Herbstlaub.

Nachwuchs und Jahresverlauf

Die Paarungszeit der Igel liegt meist zwischen Mai und Juli. Nach einer Tragzeit von etwa fünf bis sechs Wochen kommen die Jungtiere zur Welt, die in den ersten Wochen vollständig auf ihre Mutter angewiesen sind. Späte Würfe im Jahr haben es besonders schwer, ausreichend Reserven für den Winter aufzubauen. In solchen Fällen kann eine gezielte Unterstützung durch Zufütterung oder fachkundige Hilfe notwendig sein.

Igel im Garten schützen

Ein igelfreundlicher Garten entsteht durch kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen. Offene Durchgänge ermöglichen es den Tieren, sich frei zu bewegen. Naturnahe Bereiche mit Laub und Totholz bieten Schutz und Lebensraum. Der Verzicht auf Pestizide schützt nicht nur die Igel selbst, sondern auch ihre Nahrungsgrundlage.

⚠️ Auch bei der Gartenpflege ist Vorsicht geboten. Mähroboter und Laubsauger können eine ernsthafte Gefahr darstellen und sollten insbesondere in der Dämmerung nicht eingesetzt werden.

Igel läuft nachts über eine asphaltierte Straße bei schwachem Licht.

JR Farm, Igel Grainless
Sofort verfügbar
11,99 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Mehl-würmer
Sofort verfügbar
5,79 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Claus, Igelfutter getreidefrei
Sofort verfügbar
10,79 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Vitakraft, Igel Nassfutter
Sofort verfügbar
1,79 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand
JR Farm, Igel-Schmaus
Sofort verfügbar
8,49 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand
Claus, Igelfutter
Sofort verfügbar
10,79 €*
inkl. Mwst. zzgl. Versand

Fazit

Igel sind ein wichtiger Bestandteil eines naturnahen Gartens, stehen jedoch zunehmend unter Druck. Besonders im Frühjahr und Herbst kann eine gezielte Unterstützung durch geeignete Nahrung und sichere Rückzugsorte entscheidend sein. Wer seinen Garten bewusst gestaltet und bei Bedarf zufüttert, leistet einen aktiven Beitrag zum Schutz dieser Tiere.